Ich kann gut verstehen, wenn sich bei dem Film die Meinungen teilen. Auf jeden Fall ist es eine interessante Idee den Film aus der Perspektive des Kameramanns zu drehen. Alles wirkt etwas realistischer, allerdings kann das auch manchmal nerven. Die Zombies waren gut gemacht, nicht übertrieben, aber ansehnlich.
Nervig ist allerdings diese beschissene Reporterin. Völlig hysterisch und dauernd am Fragen was der Kameramann gerade sieht oder ob er es aufgenommen hat. Spätestens nach der Hälfte des Films möchte man ihr so richtig eine verpassen, damit sie endlich mal die Backen hält. Und dazu kommt noch, dass bis dahin fast gar nichts passiert ist. Der Film fängt so schleppend an... dicker Minuspunkt!
Ebenfalls nervig diese unendlich aneinander gereihten völlig unlogischen Handlungen, die die Akteure treffen. Dann wird hier nochmal eine Tür aufgelassen und da nichts verbarrikadiert, dann fällt ganz zufällig genau in dem Moment wo die Kamera da steht eine Dachluke auf und nachdem schon raus ist, dass der Virus über den Speichel übertragen wird, wollen sie noch eine von den Zombies gebissene Frau wieder von ihren Ketten erlösen!? Irgendwer muss ja in diesen Horrorstreifen immer Todessehnsucht haben...
Prinzipiell gut gemacht, aber eindeutig zu viele Störfaktoren. An Dawn of the Dead oder 28 Days/ Weeks later kommt dieser niemals heran. 6/ 10